Vorkasse-Betrug · Detail-Aufklärung
Bearbeitungsgebühr vorab
Du sollst 'Bearbeitungsgebühren', 'Notarkosten' oder 'Versicherungen' vor der Auszahlung zahlen.
Ø Schaden
850 €
Häufigkeit
5 / 5
Kategorie
Vorkasse-Betrug
Wie funktioniert diese Masche?
- 1Du bekommst eine angebliche Kreditzusage per E-Mail.
- 2Vor der Auszahlung sollst du einen Betrag (meist 100–1.500 €) überweisen.
- 3Sobald das Geld unterwegs ist, hörst du nie wieder etwas vom 'Anbieter'.
So erkennst du die Masche
- Kreditzusage ohne richtige Bonitätsprüfung
- Überweisung in Bar, Bitcoin, Paysafecard oder ins Ausland
- Druckaufbau ('Nur heute gültig')
- Schlechte Sprache, viele Tippfehler in E-Mails
Echtes Beispiel
Eine 38-jährige Mutter aus Frankfurt überwies 980 € 'Notarkosten' für einen 12.000-€-Kredit. Der Kredit kam nie an, der Anbieter war anschließend nicht mehr erreichbar.
Erste Hilfe – wenn du schon reingefallen bist
- Sofort die Bank informieren und versuchen, die Überweisung zu stoppen (innerhalb von Minuten möglich).
- Anzeige bei der Polizei erstatten – auch online über jede Polizei-Webseite möglich.
- Den Vorfall der BaFin und Verbraucherzentrale melden.
- Niemals weitere Forderungen des Betrügers bedienen, auch nicht 'zur Rückerstattung'.
Die goldene Regel
„Echte Anbieter verrechnen jede Gebühr mit den Monatsraten. Keine Vorkasse – niemals."
