Vorkasse-Betrug · Detail-Aufklärung

Nachnahme-Sendung

Vermeintliche Vertragsunterlagen kommen per Postnachnahme – du zahlst dem Postboten 100–250 € für wertloses Papier.

Ø Schaden

200 €

Häufigkeit

4 / 5

Kategorie

Vorkasse-Betrug

Wie funktioniert diese Masche?

  1. 1Du bekommst die Nachricht, dein 'Kreditvertrag' sei unterwegs.
  2. 2Der Postbote kassiert die Nachnahme-Gebühr direkt an der Tür.
  3. 3Im Umschlag liegen Werbung, leere Anträge oder ein 'Antrag auf Finanzsanierung' – kein Kredit.

So erkennst du die Masche

  • Vorab niemals erwähnte 'Bearbeitungspauschale' als Nachnahme
  • Anbieter, der 'dringend' antworten will und Post-Versand bevorzugt
  • Keine Filiale, kein Impressum, kein klarer Name

Echtes Beispiel

Ein Rentner aus Bremen zahlte 199 € Nachnahme – im Umschlag waren leere Antragsformulare einer 'Schuldenberatung', die er gar nicht wollte.

Erste Hilfe – wenn du schon reingefallen bist

  1. Annahme verweigern, falls noch möglich.
  2. Anzeige bei der Polizei erstatten und das Empfangsdokument als Beweis vorlegen.
  3. Verbraucherzentrale informieren – sie hilft beim Rückforderungsversuch.
  4. Bei Kreditkartenzahlung: Chargeback bei deiner Bank beantragen.

Die goldene Regel

„Eine Bank versendet Verträge nie per Nachnahme. Niemals annehmen, niemals zahlen."